Sonntag, 8. Februar 2009

Spitzenromantik



Mondnacht


Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

(J. Freiherr von Eichendorff)


Kommentare:

(M)Einblicke hat gesagt…

... wie verzaubern die Worte diese Vollmondnacht.

Danke, liebe Claudine für das wundervolle Gedicht!

Sei umarmt, Anke

Creativablue hat gesagt…

Das Gedicht ist so schön wie dein Schmuck
Schöne Grüße
Kerstin

Schönsinn hat gesagt…

...was für ein schönes Gedicht!
Es lässt einen träumen, man wäre ganz frei.
Dankeschön!
Liebe Grüße,
Lena

Raumseelig hat gesagt…

wundervolles gedicht...

dein spitzen-schmuck ist wundervoll...ganz zauberhaft.

herzliche grüße
barbara

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