Mondnacht
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
(J. Freiherr von Eichendorff)
4 Kommentare:
... wie verzaubern die Worte diese Vollmondnacht.
Danke, liebe Claudine für das wundervolle Gedicht!
Sei umarmt, Anke
Das Gedicht ist so schön wie dein Schmuck
Schöne Grüße
Kerstin
...was für ein schönes Gedicht!
Es lässt einen träumen, man wäre ganz frei.
Dankeschön!
Liebe Grüße,
Lena
wundervolles gedicht...
dein spitzen-schmuck ist wundervoll...ganz zauberhaft.
herzliche grüße
barbara
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